So könnte die letzte Mühle am Mühlenweiher aus Blickrichtung Niederwürzbach ausgesehen haben. Die Mühle bestand aus Wohn-, Mahl-, Oel-, und Schneidegebäude, so 1826 geschrieben. Der letzte Müller der Mühle hieß Ludwig Holzmann.
1846 stand noch die Mühle am Griesweiher (unten rechts). Heute sind noch die Reste des Auslaufes des Mühlenbaches zu sehen.

Die meisten Weiher oder Teiche wurden von Menschenhand angelegt. Dies gilt auch für den Griesweiher, der früher als Viehtränke und Löschweiher diente. Er ist eines der ältesten stehenden Gewässer im Saarpfalz Kreis.
Sein Wasser kommt vom Stockweiherbach und einigen Quellen in Mitten des Weihers. Nach seiner Bespannung nach dem Krieg diente er als Klärweiher. Übermäßige Belastung durch Abwässer der Gemeinde führten zur Eutrophierung,
was eine übermäßige Algenbildung und somit auch Sauerstoffmangel zur Folge hatte. Ohne Sauerstoff war jedoch jedes Leben im Griesweiher unmöglich.
Heute ist der Griesweiher ein Ort der Ruhe und Erholung für viele Hassler Bürgerinnen und Bürger, als auch Wanderer aus nah und fern geworden. Nicht nur um den Weiher hat sich vieles geändert, sondern auch im Weiher. Er wurde zum Lebensraum für viele heimische Tiere.
Im Wasser sind Fische vom Aal bis zum Zander, Krebse und Teichmuscheln wieder vorhanden. Außerdem hat die Vogelwelt sich sehr verbreitet. Wildenten, Blässhühner, Teichhühner, Fischreiher und der seltene Eisvogel haben hier wieder eine Heimat gefunden.
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